Verfasst von: kuekteil Am: Januar 6, 2012
Wie versprochen hier nun meine Review zu Der gestiefelte Kater.
Es war einmal ein gestiefelter Kater, der auf der Suche nach den magischen Bohnen war. Und der dabei auf ein süßes Kätzchen und einen alten Bekannten aus Kindertagen trifft, die ihm sagen können, wo sich die magischen Bohnen befinden. Denn nur so kommt man mit einer Bohnenranke in den Himmel, ins Schloss des Riesen und findet dort die Goldene Gans.
Der gestiefelte Kater – charmant wie eh und je – ist auf der Jagd nach dem Verbrecherpärchen Jack und Jill. Denn die haben angeblich die magischen Bohnen. Und die sucht der Kater schon seit einiger Zeit, denn nur so kann er eine Schuld aus der Vergangenheit begleichen. Zunächst sieht es auch nicht so aus, als können er seinen Ziel näherkommen, denn die Katze Kitty Samtpfote macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Und nachdem der Kater ihr nach einem Treffen mit seinem alten Freund Humpty seine Geschichte erzählt hat, macht sich das Trio auf, um die Bohnen von dem verrückten Paar zu stehlen und sie auszusäen, damit sie in den Himmel klettern und in das Schloss des Riesen eindringen können. Denn hier lebt die sagenumwobene Goldene Gans, die den ganzen Tag nichts anderes tut, als goldene Eier zu legen – alle Sorgen wären im Nu vergessen…
“Schnurr um Gande” hieß es auf einem der Plakate, die den Film beworben haben. Naja, sagen wir mal so: So brutal ist der Film nicht. Die Geschichte ist – wie man sieht – auch recht schnell erzählt. Aber ganz ehrlich: Sieht man den Film, weil man eine Abenteuergeschichte mit viel Tiefgang sehen will, oder weil man auf das Soloabenteuer des Gestiefelten Katers aus ist? Denn der glänzt in seiner Rolle des Frauenverführers, Abenteurers und Degenschwingers wie nie zuvor. Vollgepackt bis zum Rand mit Gags und Situations(katzen)komik, dabei so manches Mal sicherlich auch mit Fragezeichen für die jüngeren Zuschauer, während die Älteren sich ein Schmunzeln nicht verkneifen können.
Kitty Samtpfote ist dabei auch nicht gar so sanft, wie man glauben mag.
Aber einen großen Unterhaltungswert kann man dem Film nicht absprechen, vorausgesetzt natürlich, dass man schon mit Shrek etwas anfangen konnte, denn wir befinden uns selbstredend in der gleichen etwas verqueren Welt.
Abschließend bleibt mir dann nur noch zu sagen, dass der Film vielleicht nicht allzu tiefsinnig und sicherlich etwas kindlich gehalten ist – aber filmtechnisch geradezu super umgesetzt ist. Splitscreens, Einstellungen, Detailreichtum – Hut ab, da gibt es einige Filme, die das nicht so hinkriegen.
Das war – neben den Lachern – auch mit einer der Punkte, die mich an dem Film am meisten begeistert haben. Das wirklich mal etwas herumexperimentiert wurde.
3D ist bei dem Film auch in jedem Fall vollkommen in Ordnung (bei Animationsfilmen mecker ich da sowieso nicht rum), aber muss auch nicht…
Miwow!
Januar 8, 2012 um 11:19
Ich muss zugeben, Katzanova hats mir voll angetan…
Mag ihn auf DVD haben, da hat man immer was zu lachen.^^