Die Welt ist ein Ei

Ziemlich beste Freunde

Verfasst von: kuekteil Am: Februar 11, 2012

“Kommste mit?”
Ach joa… Warum nicht? Und – soviel mag ich verraten – ich wurde nicht enttäuscht.

Philippe ist reich und kann sich eigentlich jeden Wunsch erfüllen. Hätte ihn nicht ein Unfall beim Gleitschirmfliegen vom Hals abwärts gelähmt. Seitdem ist der Mann immer auf die Hilfe anderer angewiesen und sucht gerade einen neuen Pfleger. Driss hingegen ist gerade aus dem Knast gekommen und braucht nur eine Unterschrift für das Arbeitsamt. Doch seine ehrliche und direkt Art gefällt Philippe so gut, dass er den jungen Mann sofort einstellt. Fortan muss sich Driss um sämtliche Bedürfnisse des reichen Mannes kümmern – und stellt dabei das wohlgeordnete Leben des Reichen auch gehörig auf den Kopf, indem er ihm alles an den Kopf wirft, was ihm gerade in den Sinn kommt. Driss ist von seinen neuen Aufgaben nicht begeistert, versucht aber das beste aus der Situation zu machen und kostet den Luxus, den der Mann hat mit ihm zusammen so gut es geht aus. Dabei entwickelt sich langsam aber sicher eine Freundschaft zwischen den beiden sehr verschiedenen Männern.

Was den Film betrifft, war ich zunächst ziemlich skeptisch. Ich hatte die Werbung im Fernsehen gesehen und nur gedacht “naja…” Eher so ein Film, den man sich irgendwann mal im Fernsehen ansehen kann, aber doch nichts für mich und einen Abend im Kino. Ist nicht der typische Film, den ich im Kino sehen… Keine Ballerei, keine Effekte – ihr versteht?
Eine Freundin meinte dann, dass der Film super sei. Ich hab mir immer noch nichts weiter dabei gedacht. Joa… schön. Eigentlich immer noch kein Grund, den im Kino zu sehen. Dann fragte mich eine andere Freundin, ob ich mit ins Kino käme, um genau den Film zu sehen. Naja, Kinoabend in großer Runde, da bin ich einfach mal mit. Wie schlimm kann es schon werden, wenn man Geld für Twilight rausschmeißt?
Und ich habe es wie schon erwähnt nicht bereut. Ich habe während des Films wirklich Tränen gelacht. Es trifft einfach ein reicher Mann auf einen armen Mann und der reiche ist in gewisser Weise abhängig von dem armen, der die Welt der Reichen immer nur von weitem sehen konnte und nun mittendrin ist – und vieles nicht versteht. Einfach eine klassische Situation in der sich zwei sehr verschiedene Menschen aneinander gewöhnen und anpassen müssen und weil jeder so bleibt, wie er ist, klappt das super. Driss schmeißt einen Spruch nach dem nächsten, den man auf den ersten Blick für recht makaber halten kann. Dauernd macht er Anspielungen auf die Behinderung von Philippe, der sich nur durch Worte zur Wehr setzen kann – oder eben auch gar nicht. Aber gerade weil dieses schwierige Thema mit so viel (schwarzen) Humor angegangen wird, hat der Film eine grandiose Leichtigkeit. Lachen, lachen und noch mehr lachen – bis die Tränen kommen.

Wenn die Pinguine Trommeln schlagen

Verfasst von: kuekteil Am: Februar 5, 2012

Wow, ich glaub, dass ich das erste Mal, dass ich eine aktuelle Serie verfolgt habe… WAHNSINN!

Mawaru Penguindrum heißt die nette Serie mit 24 Folgen, die ich zugegebenermaßen wegen des Namens näher beschaut habe. Und die ich mir wahrscheinlich zum besseren Verständnis auch noch ein zweites Mal werde ansehen müssen, wenn endlich genügend Zeit da ist – und ich bei allen anderen Serien mal Boden gut gemacht habe.

Himari lebt mit ihren beiden Brüdern, die Zwillinge Kanba und Shoma, allein in ihrem Elternhaus. Die Eltern verschwanden vor einiger Zeit aus dem Leben der drei Kinder und seitdem kümmern sich die beiden älteren Brüder aufopferunsgvoll um die kränkliche Himari, die mit ihren 14 Jahren schon am Ende ihres Lebens zu sein scheint.
Bei einem Zoobesuch verleben die Geschwister einen glücklichen Tag. Himari bekommt eine Mütze in Form eines Pinguinkopfes geschenkt. Nur kurze Zeit bricht sie zusammen und wird ins Krankenhaus gebracht, wo die Ärzte verzweifelt um ihr Leben kämpfen – vergebens. Himari stirbt und ihre beiden Brüder sind am Ende. Auf mysteriöse Weise erwacht Himari mit der Pinguinmütze und die drei gelangen an einen seltsamen Ort, wo sich die Brüder Himari gegenübersehen – in ein seltsames Kleid gekleidet und mit der Pinguinmütze auf dem Kopf. Doch es ist in diesem Moment nicht Himari, mit der sie reden. Sie erhalten von dem Wesen, das von ihrer Schwester Besitz zu ergreifen scheint, die Anweisung, die sogenannte Penguindrum zu finden. Nur so könnte die Schwester gerettet werden. Zu diesem Zweck erhalten die drei – die wieder in der Realität angekommen sind, mit einer wie durch ein Wunder lebendigen Himari, die Hilfe von drei kleinen Pinguinen. Ein jeder verfolgt dabei einen der dreien zu jeder Zeit. Die Jungs werden auf die Fährte einer gewissen Ringo geschickt, die angeblich etwas mit der Penguindrum zu tun haben soll. Während die beiden Jungs das Leben ihrer Schwester retten wollen, werden sie immer wieder mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert, aber auch mit der von anderen Personen, die unmittelbar mit ihren Eltern zu tun zu haben scheint.

Wie schon erwähnt – irgendwann muss ich den Anime wirklich noch einmal schauen, weil ich zeitweise wirklich nicht mehr durchgestiegen bin. Jede Menge Flashbacks, Verwicklungen und später vor allem die Fragen von Verwandschafts- und Abhängigkeitsverhältnissen ließen mir den Kopf qualen.
Also fang ich einfach mal mit dem Stil der Serie an. An sich gibt es im Haus der Geschwister ziemlich viele kleine Details zu finden. Umso überraschender ist dann, wenn auf großen Plätzen und in Menschenmassen nur stilisierte Strichmännchen zu sehen ist, wie man sie von Notausgangsschildern kennt. Was wiederum sehr vorteilhaft ist, weil man sich sofort auf die handelnden und wichtigen Personen konzenrtieren kann. Aber zugegeben, zu Anfang ist es sehr gewöhnungsbedürftig.
Die U-Bahn spielt bei Mawaru Penguindrum eine große Rolle. Viele Szenen der Handlung spielen sich in der U-Bahn ab und dort läuft auf Bildschirmen immer eine kleine Weisheit des Tages ab. Diese hat auch immer mit der selbigen Folge in irgendeiner Art und Weise zu tun und erschien mir so wie die typischen Monologe zu Beginn und Ende von Serienepisoden. So gibt es in jeder Folge ein Thema, auch wenn es eine fortsetzende Geschichte ist.
Schicksal ist dann die nächste Komponente, die in der Serie einen großen Platz einnimmt. Gibt es das Schicksal? Wenn ja, kann man es ändern? Kann man es betrügen, umgehen? Oder ist das alles einfach nur Humbug und jeder ist für sich selbst verantwortlich? Gibt es Zufälle?
Es gibt einfach waaaaaaaaahnsinnig viel zu dieser Serie zu sagen und dennoch ist nicht genug gesagt. Man kann auch wahnsinnig viel in alles hinein interpretieren und versuchen, in allem eine Bedeutung zu finden.
Aber leicht zu verstehen bleibt sie dennoch nicht. Die Charaktere werden glücklicherweise recht langsam nach und nach in die Geschichte eingeführt, sodass man sich auf sie konzentrieren kann. Das macht ihre Gedankengänge aber leider nicht nachvollziehbarer. Die 16-jährige Schülerin, die einen Erwachsenen stalkt, weil sie meint, sie müsse dem Verlauf im Tagebuch ihrer verstorbenen Schwester folgen erscheint ja schon seltsam genug. Wenn dann aber noch seine Verlobte und ein seltsamer Arzt dazukommen, gefolgt von einer “Irren”, die mit Plastikbällen um sich zu schießen scheint, dann fängt man doch an, mit dem Kopf zu schütteln und sich zu fragen, warum man sich diese Geschichte weiter ansieht.
Naja, letztlich, weil man einfach hinter all diese Geheimnisse kommen will. Warum stalkt eine Schülerin einen Erwachsenen? Warum sind alle hinter dieser Pinguintrommel her? Schaffen es die Jungs, dass Himari diese ganze Geschichte überlebt, also können sie ihr “Schicksal” ändern? Und überhaupt, was hat es mit diesen ganzen Pinguinen die ganze Zeit auf sich?
Das und noch viel mehr, erfährt man tatsächlich erst, wenn man munter weiterschaut und die einzelnen Stationen der Pinguinbahn abklappert. Dazu muss man auch ab und zu einen Sprung in die Vergangenheit machen und Zwischenstopps einlegen. Aber am Ende, da erreicht man dann doch die Endstation.

Brot und Spiele

Verfasst von: kuekteil Am: Januar 15, 2012

Eigentlich sollte ich mir ja gerade die Finger wund zeichnen… Aber irgendwie ist die Motivation dazu gerade sowas von im Keller, dass es schon nicht mehr lustig ist…

Also hier erstmal die versprochene Besprechung zu der Trilogie “Die Tribute von Panem”, die dieses Jahr auch mit dem ersten Teil in die Kinos kommt. Bin ich auch schon mächtig gespannt drauf, wie die das alles umsetzen. Ich werd auch nicht viel mehr zu den weiteren Büchern sagen, als nur einen kurzen Vorausblick, weil das doch ziemlich die Spannung nehmen könnte… Wollen wir ja nicht. ^.~

Katniss Everdeen lebt in Distrikt 12 in einer entfernten und nicht näher beschriebenen Zukunft, in der das Land des heutigen Nordamerikas durch den Menschen und Naturkatastrophen zerstört wurden. Lediglich das Kapitol und 12 weitere auf dem Kontinent verteilte Distrikte sind den Menschen geblieben. Nach einem Aufstand, bei dem der Distrikt 13 schließlich vom Kapitol zerstört wurde, werden die Bewohner Panems jedes Jahr aufs neue darin erinnert, dass sie der Macht des Kapitols untergeordnet sind und sich unterwerfen müssen. Jedes Jahr werden aus jedem Disktrikt ein Junge und ein Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren ausgelost und in eine Arena gesperrt, wo sich die 24 Kinder und Jugendlichen so lange bekämpfe, bis nur noch einer von ihnen lebt. Dieser geht als Sieger in die Geschichte der Spiele ein. Die Bewohner Panems in allen Distrikten werden dabei gezwungen, sich die Spiele auf riesigen Leinwänden anzusehen.
Katniss jüngere Schwester Prim ist gerade erst 12 geworden und ihr Name taucht nur einmal im Lostopf auf. Dennoch ist es sie, die bei der Auslosung gezogen wird. Katniss jedoch meldet sich freiwillig für ihre Schwester und wird gemeinsam mit dem männlichen Tribut von Distrikt 12 – Peeta – zum Kapitol gebracht. Dort sind die sogenannten Hungerspiele ein wahres Medienereignis mit viel Glanz und Glamour. Und nur wer gut beim Publikum ankommt, erhält wertvolle Sponsoren, die einen während des Kampfes in der Arena mit Nützlichem unterstützen können. Katniss und Peeta werden von ihren Stylisten in Szene gesetzt und erhalten ein kurzes Training, dass ihnen beim Überleben helfen soll. Katniss und Peeta sollen darüber hinaus für die Medien ein tragisches Liebespaar spielen. Doch besonders Katniss will sich nicht zu einem einfachen Spielball der Mächte im Kapitol machen lassen und eckt schon vor Beginn der Spiele immer wieder an.
In der Arena beginnt dann schließlich der Kampf um Leben und Tod, den Katniss auch nicht so verlaufen lassen will, wie ihn die Spielmacher gerne hätten…

Wenn man sich nun fragt, warum direkt drei Bücher, dem sei gesagt, dass dies natürlich nur ein Auftakt ist und die Spiele nur den Auslöser für das geben, was später noch alles passiert.
Dafür, dass es sich bei den Büchern um Jugendbücher handelt, muss ich sagen, dass ich die Thematik manchmal schon recht heftig fand. 24 Kinder in eine Arena sperren, damit sie sich gegenseitig umbringen – und mit welcher Hinterlist sie dies manchmal tun – ist sicherlich nicht etwas für jedermann. Im Übrigen verstehe ich auch nicht, warum die Bücher immer oft bei Fantasy zu finden sind. Denn mit Fantasy haben sie recht wenig gemein. Eher passen sie in die Reihe von Science Fiction Romanen, die wir von Bradbury, Orwell, etc kennen. Eine dystopische Zukunftsvision, in der es stark getrennte soziale Schichten gibt und die unteren von den oberen am Boden gehalten werden.
Was mir wieder ganz stark auffiel, war die Tatsache, dass ich die Bücher kaum aus der Hand legen konnte. Diese Ungewissheit, nicht zu wissen, was nun passieren könnte und würde war manchmal schon wirklich schrecklich. Die Bücher sind komplett aus Katniss Perspektive geschrieben und diese wurde auch konsequent eingehalten. Manche Szenen fahren nur an einem vorbei, andere hingegen sind dafür umso länger beschrieben – wie es mit Erinnerungen eben ist. Die innere Welt von Katniss wird dabei ebenso wenig vernachlässigt. Irgendwie glaubt man es dem Mädchen einfach, dass sie manchmal nicht vollkommen rational handeln kann, bei allem, was in kürzester Zeit auf sie niederprasselt. So erwachsen auf der einen Seite, ist sie dann eben doch noch ein Kind, dass sich manchmal am liebstens vor allem verkriechen würde und eben nicht in eine Arena gesperrt werden möchte, um andere zu töten.
Der kurze Ausblick ist dann eigentlich auch nur noch, dass ich kurz vor Ende der Trilogie einfach nur kopfschüttelnd dasaß und dachte, dass ich irgendetwas verpasst hätte. Denn obwohl es eine lange Vorbereitung auf das Ende hin gab, ging das so ruckartig und plötzlich vonstatten, dass ich selbst wirklich den Überblick verloren hatte.

Keep rollin’…

Verfasst von: kuekteil Am: Januar 7, 2012

Das wird ein etwas längere Beitrag, der damit beginnt, dass ich einen Sushiabend machen wollte, der weitergeht mit meiner kleinen Einkaufstour und meinen Erlebnissen und der damit endet, dass wir vollgefuttert auf der Couch bei SingStar versackt sind…

Also das kleine Küken hat zum Geburtstag ein kleines Sushiset bekommen. Da das Küken aber Freunde hat, die nie Zeit haben, lag das Zeug weiter rum. Und rum… und immer wieder hab ich davon geredet und alle waren hocherfreut, aber nun ja… Wie das halt so ist.
Jetzt war es dann aber Ende des Jahres soweit, dass mich ein Freund nochmal drauf ansprach und ich dann Nägel mit Köpfen gemacht habe. Zwischen den Jahren hieß es also “Rolle, rolle, Sushirolle”.
Und dafür muss man einkaufen gehen. Und wo macht man das, wenn man noch einen Gutschein für eine gewisse japanische Bäckerei hat? Ganz genau, in Düsseldorf.
Das kleien Küken mit seinen 22 Jahren macht sich also…
Ne, anders.
Das kleine Küken hat sich ‘ne wunderbare Liste gemacht, was alle eingekauft werden muss. Und macht sich Dienstagmittag dann auf zum Bahnhof.
Kükenmama: “Wer fährt denn mit?”
Küken: “Keiner…”
Kükenmama: “Wie, du fährst ganz alleine?”
Hachja, wie ist das schön. Während meine Mama sich also schon wieder ausmalte, dass ich entführt, verschleppt oder schlimmeres werde, war ich dann unterwegs in das 50 Kilometer entfernte Düsseldorf, vollkommen auf mich allein gestellt in dieser riesigen Großstadt. Es ist ja nicht so, dass ich jeden Tag allein zur Arbeit, Uni, Shoppen, keine Ahnung was in eine doppelt so große aber zugegeben nur 20 Kilometer entfernte Großstadt fahren würde – mutterseelenallein…
Ähm ja…
Küken also allein in D-Dorf. Kommt am Bahnhof an und denkt sich nur: Super, keine Cosplayer in Sicht!!! Ein ruhiger Tag wird das… Verdammt, da steht ein Haufen Visus.. Sieh zu, dass du durch die Kramläden schnell durch kommst…
Kam ich dann auch tatsächlich, weil ich nichts spannendes gefunden habe. Also brav Lebensmittel einkaufen. Und Leckereien. Und wenn man schonmal da ist, dann kann man auch in D-Dorf in den Saturn stiefeln, wo ist der Unterschied?
Stunden später und mit einen leckeren Meloneneis im Magen machte ich mich dann mit meiner Beute wieder auf nach Hause. Wohlbehalten bin ich da dann auch angekommen – und sehr belustigt. Es gibt einfach diese Tage und Menschen…
Also erst war ich ja richtig frustriert, als ich wieder im Heimatbahnhof angekommen bin. Deutsche Bahn halt… Machen aus 10 Minuten Verspätung auch mal schnell 15. Ergo: Bus weg. Was ein Glück, dass in dieser Stunde auch ein Bus 10 Minuten später fährt. Also da rein. Nächste Station steigt ein Mädel ein, dass schätze ich mal ein paar Jährchen jünger war als ich. Handy am Ohr und wer so mithört, dass interessiert sowieso nicht.
“Ja, weißt du… Meine Brüste, die fühlen sich auch so komisch an und spannen. Und da stand, das wären so die ersten Anzeichen…”
Oh mein Gott. Reicht es nicht, dass ich auf der Arbeit andauernd mit sowas konfrontiert werde? Nein…
Und dann erzählt dieses Mädel im Bus, dass es ja schon echt komisch wäre, wenn das jetzt bei dem einen Mal schon passiert wäre… Beim letzten Mal, da wäre das ja zweimal gewesen und da wäre es ja auch nicht befruchtet worden.
Liebe Mädchen. Auch wenn ihr nie Bravo oder so gelesen habt… Sex mit einem Kerl kann dazu führen, dass da etwas kleines in euch heranwächst. Und wenn ihr auch noch so verdammtes scheiß Glück habt und andauernd mit sowas durchkommt… Ach egal, Moralpredigt hilft ja auch nicht. Wer nicht will…
Jedenfalls erzählt dieses Mädchen da im Bus durch ihr Handy mal schnell allen, die es nicht wissen wollen, dass sie zu blöd zum Verhüten ist, ungeschützten Sex hatte, danach nicht mal was unternommen hat und nun ihrem Glück vertrauen muss, weil es sonst sein kann, dass sie schwanger ist – die ersten Anzeichen wären ja schon da.
Und dann wechselt sie das Thema, es geht um Silvester, und fängt an darüber zu reden, dass ja bei dem und dem der und der Sekt im Angebot wäre. Und auch hier hätte ich gerne die Moralkeule geschwungen… Ey, erst zu blöd zum f***** und dann nicht mal Gedanken über die Konsequenzen machen.
Das Thema kam dann auch schließlich wieder auf die spannenden Brüste und – der Knaller – sie müsse ja so oft aufs Klo. Ja, das ist ein Anzeichen dafür. Aber wenn man bei kalten Temperaturen im Röckchen und dünner Strumpfhose durch die Gegend läuft… Ja dann… DANN müsste ich auch andauernd aufs Klo.

Zurück zum Sushi. Kleines Küken und die Kükenfreunde – die üblichen Verdächtigen, nüsch Muh? – machen sich ans Werk. Reis waschen, waschen, waschen, waschen… Kochen, und auskühlen lassen.
Und dann darf die Muh rollen, weil die das ganz toll kann. Und in tollem Teamwork entstehen wunderbar leckere Sushiröllchen und Nigiris, die wir uns reingezogen haben.
Nach einem lange vorbereiteten und leckeren Mahl dann hab ich die Doll auf die Tanzmatten gezwungen – nach langer Zeit mal wieder. Doch da außer uns keiner wollte… *schnüff*
Danach haben wir noch stundenlang gesungen. War nach so langer Zeit auch mal wieder lustig. Mir fehlen unsere SingStar Abende…
Und irgendwann haben sich die Gäste dann mal verabschiedet.
Würde das ja sehr gerne mal wiederholen.

Naja, spät am Abend war noch einiges an Reis, Gemüse und Räucherlachs übrig. Hab das dann zu sehr missglückten Reisbällchen verarbeitet, die ziemliche Ausmaße angenommen hatten… Na, was weg, das weg.
Vier Stück lagen abends im Kühlschrank… Am nächsten Morgen war’s nur noch eins, weil meiner kleiner Bruder Hunger bekommen hat. Wobei wir wieder zur Frage nach der Größe seines Magens kommen. Denn ich war nach dem einen schon sowas von satt, dass es stundenlang gereicht hat…

Fürchte mich – wenn du dich traust!

Verfasst von: kuekteil Am: Januar 6, 2012

Wie versprochen hier nun meine Review zu Der gestiefelte Kater.

Es war einmal ein gestiefelter Kater, der auf der Suche nach den magischen Bohnen war. Und der dabei auf ein süßes Kätzchen und einen alten Bekannten aus Kindertagen trifft, die ihm sagen können, wo sich die magischen Bohnen befinden. Denn nur so kommt man mit einer Bohnenranke in den Himmel, ins Schloss des Riesen und findet dort die Goldene Gans.
Der gestiefelte Kater – charmant wie eh und je – ist auf der Jagd nach dem Verbrecherpärchen Jack und Jill. Denn die haben angeblich die magischen Bohnen. Und die sucht der Kater schon seit einiger Zeit, denn nur so kann er eine Schuld aus der Vergangenheit begleichen. Zunächst sieht es auch nicht so aus, als können er seinen Ziel näherkommen, denn die Katze Kitty Samtpfote macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Und nachdem der Kater ihr nach einem Treffen mit seinem alten Freund Humpty seine Geschichte erzählt hat, macht sich das Trio auf, um die Bohnen von dem verrückten Paar zu stehlen und sie auszusäen, damit sie in den Himmel klettern und in das Schloss des Riesen eindringen können. Denn hier lebt die sagenumwobene Goldene Gans, die den ganzen Tag nichts anderes tut, als goldene Eier zu legen – alle Sorgen wären im Nu vergessen…

“Schnurr um Gande” hieß es auf einem der Plakate, die den Film beworben haben. Naja, sagen wir mal so: So brutal ist der Film nicht. Die Geschichte ist – wie man sieht – auch recht schnell erzählt. Aber ganz ehrlich: Sieht man den Film, weil man eine Abenteuergeschichte mit viel Tiefgang sehen will, oder weil man auf das Soloabenteuer des Gestiefelten Katers aus ist? Denn der glänzt in seiner Rolle des Frauenverführers, Abenteurers und Degenschwingers wie nie zuvor. Vollgepackt bis zum Rand mit Gags und Situations(katzen)komik, dabei so manches Mal sicherlich auch mit Fragezeichen für die jüngeren Zuschauer, während die Älteren sich ein Schmunzeln nicht verkneifen können.
Kitty Samtpfote ist dabei auch nicht gar so sanft, wie man glauben mag.
Aber einen großen Unterhaltungswert kann man dem Film nicht absprechen, vorausgesetzt natürlich, dass man schon mit Shrek etwas anfangen konnte, denn wir befinden uns selbstredend in der gleichen etwas verqueren Welt.
Abschließend bleibt mir dann nur noch zu sagen, dass der Film vielleicht nicht allzu tiefsinnig und sicherlich etwas kindlich gehalten ist – aber filmtechnisch geradezu super umgesetzt ist. Splitscreens, Einstellungen, Detailreichtum – Hut ab, da gibt es einige Filme, die das nicht so hinkriegen.
Das war – neben den Lachern – auch mit einer der Punkte, die mich an dem Film am meisten begeistert haben. Das wirklich mal etwas herumexperimentiert wurde.
3D ist bei dem Film auch in jedem Fall vollkommen in Ordnung (bei Animationsfilmen mecker ich da sowieso nicht rum), aber muss auch nicht…

Miwow!

Die Welt ist ein Ei…

... und ich bin das Küken.

Hallo zusammen. Ich bin Kuekteil (oder auch K-chan), ein Mädel Anfang 20, das euch hier in ihre bunte Welt entführen möchte. Ihr erfahrt hier sehr viel über mich. Was ich lese, welche Filme ich sehe, welche Mangas ich lese und wo ich mich so herumtreibe, wenn ich mal nicht auf der Arbeit bin, in der Uni sitze oder zu Hause vor dem Rechner.
Naja, nebenbei erfahrt ihr auch noch ein bisschen was darüber, wie so meine Sicht von der Welt ist. Vielleicht interessiert es euch ja? Vielleicht schaffe ich sogar, dass ihr ein wenig mehr nachdenkt? Das fänd ich toll! ^.^

Viel Spaß beim Lesen!

Filme – immer noch ungesehen…

+ Tekken
+ In meinem Himmel
+ Ich - einfach unverbesserlich
+ Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt
+ The Tourist
+ 22 Bullets
+ Die Chroniken von Narnia III
+ The Green Hornet
+ Ich bin Nummer Vier
+ Der Plan
+ The Rite
+ Der letzte Tempelritter
+ Sucker Punch
+ Rango
+ Priest
+ Kungfu Panda II
+ Source Code
+ The Green Lantern
+ Captain America

Film 2012

+ Ziemlich beste Freunde
+ Underworld IV
+ Die Tribute von Panem I
+ Dark Shadows
+ Spieglein Spieglein
+ Snow White and the Huntsmen
+ Dark Knight Rises
+ Madagaskar III
+ Breaking Dawn II
+ Der Hobbit

Bücher 2012

+ Die Chroniken von Erdsee
+ Die Tribute von Panem I-III
+ Tokio im Jahr Null
+ Das magische Portal
+ Das Reich der Dunkelelfen
+ Im Schatten der Dämonen
+ Schwarzes Prisma
+ Die Thronerbin
+ Die Weite des Himmels
+ Kinder des Nebels
+ Krieger des Feuers
+ Herrscher des Lichts
+ Die Tochter des Magiers I-III
+ City of Bones
+ City of Ashes
+ City of Glass
+ City of Fallen Angels
+ Die Tyrannin
+ Black Jewels IX
+ Traitor Queen
+ Prinz der Dunkelheit
+ Das Lied von Eis und Feuer
+ Geschmiedet in Feuer und Magie
+ Der Name des Windes
+ Die Furcht des Weisen, Teil 1 & Teil 2
+ Die Lieder der Erde
+ Jäger des Feuers
+ Dieb der Dämmerung
+ Kinder der Dunkelheit
+ Die Magier
+ Die Krieger
+ Die Götter
+ Die Legende von Ayesha
+ Elantris
+ Das Symbol
+ Percy Jackson - Reihe
+ Arkadien erwacht
+ Arkadien brennt
+ Arkadien fällt
+ Rhapsody Saga
+ Der Herr der Ringe - Die Gefährten
+ Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
+ Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs

Meine Bücher @ LovelyBooks

Cons und Co. 2012

+ MD Forentreffen
+ drupa
+ DoKomi
+ JapanTag D-Dorf
+ Kölner Lichter
+ AnimagiC
+ GamesCom
+ GamesCom Festival
+ Photokina
+ FBM
+ Forum Mediendesign

aktuelle Anime

+ FlCl
+ Fullmetall Alchemist
+ Higurashi No Naku Koro Ni Rei
+ One Piece
+ Robin Hood
+ Rosario + Vampire Capu 2
+ Shugo Chara
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Meine Animes @ MyAnimeList

aktuelle Manga

+ Angel Sanctuary Deluxe (4/10)
+ Dragonball Sammelband Ed.(18/21)
+ God Child (9/13)
+ Kimi ni Todoke (16/?)
+ Neon Genesis Evangelion (12/?)
+ Pretty Guardian Sailor Moon (4/14)
+ Prinzessin Sakura (8/?)
+ Skip Beat (3/?)
+ The Royal Doll Orchestra (1/5)
+ The Legend of Zelda (5/?)
+ xxxHolic (1/19)
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Meine Mangas @ MyAnimeList

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